…könnte man dieser Tage über vieles. Zum Beispiel über den wieder mal grandiosen Liveauftritt einer faszinierenden Metalband, deren von transsylvanischer Spiritualität durchtränkte Musik dieses Mal durch eine Art rumänisches Hirtenhorn, Xylophon, Panflöte und seltsames Schlagwerk sowie einen UFO-ähnlichen Oberton hervorrufende Gitarrenspieltechniken und die Mitwirkung des halben Familienclans auf der Bühne bereichert wurde. Schon gut wenn mindestens zwei Mitglieder Studienabschlüsse in für das Bandkonzept relevanten Fachgebieten haben.
Philosophieren könnte man auch über nicht enden wollende Examensarbeiten, die zu allem Überfluss auch noch zum beginnenden Stress und Schreiben unter Zeitdruck neigen. Oder über das Wetter, dessen lang ersehnte trübe Herbstlichkeit und der Oldenburg endlich wieder in Normalität (ne, Guinessmaster?!) zurücklassende Regen mir dennoch aufs Gemüt schlagen. Auch über die Zukunft nach einem mehr oder weniger glücklich überstandenen Examen könnte man nachdenken, da einen das Referendariat nicht die Bohne reizt und man keinen Plan vom “danach” hat. Gar über einen höchstwahrscheinlich verkorksten Samstagabend vor dem Notebook ohne Wein, Weib und Gesang könnte man sinnieren, locken doch außerhalb des Studentenkäfigs Wischmeyer, Ludwigshafen Deathfest und andere Partys.
Naja, deswegen macht man jetzt am besten die “Vilosophe” CD dieser Band an und haut sich mit nem Cappuccino aufs Sofa, auf die grüne Insel freuen… einen schrecklichen Abend wünsche ich allen vergnügten und freien Menschen dort draußen!