Eine Doktorarbeit sowie ein bald erscheinendes Buch rütteln (unfreiwillig) am “Mythos” des Widerstandskreises “Weiße Rose”. Na ich sehe schon die wütenden Proteste unseres AStAs sowie anderer entsprechender Gruppierungen im Angesicht derartiger wissenschaftlicher Objektivität, inklusive des gesamten bekannten Betroffenheitsvokabulars und der Auschwitzkeule. Obwohl die ja durch Grass schon etwas auf Ernüchterung eingestimmt sein müssten.
np. Images of Violence - Cadaverous Recomposition

Jupp. Passt aber insgesamt zum Wandel der Geschichtswissenschaft und dem bereits in den 80er Jahren aber nun vermehrt benutze Begriff der Ambivalenz. Viele Menschen haben sich damals sehr abivalent verhalten, nicht nur im Widerstand, sondern auch die Täter handelten nicht immer linear und gradlinig…Vor allem Hirschfeld forscht in diese Richtung. Zu diesem Thema kann ich nur Hirschfelds Buch: Karrieren im Nationalsozialismus empfehlen…
Comment by Geschichtsbro — September 16, 2006 @ 3:56 pm
Sag ich doch immer: Differenzieren heißt das Zauberwort!
Comment by Administrator — September 16, 2006 @ 5:31 pm