Heute Mittag am Hannoveraner Hauptbahnhof. Weil ich in einem großen Zeitschriftenladen im außerordentlich gut sortierten Zeitungsteil (alle möglichen Tages- und Wochenzeitungen inkl. amtlichem internationalen Angebot) die “Junge Freiheit” nicht finden konnte, fragte ich am Verkaufstresen nach. Prompt die Bedienung hinter die Theke gegriffen und mir ein Exemplar ausgehändigt. Auf meine Frage, ob die JF denn auch offen ausliegen würde (ich sie quasi nur übersehen hätte) oder die nur unterm Tresen verkauft werden würde (also auf Nachfrage), kam die Antwort: “Nur unterm Tresen, das können die Händler sich selbst aussuchen.”
Wenn schon die JF verkaufen, dann auch dazu stehen (und gegebenenfalls gegen Antifaübergriffe versichern…). Soviel zur Meinungsfreiheit und demokratischer Kultur in Deutschland anno 2006.
Living in a farceOctober 25, 2006 6:29 pm
1 Comment »
The URI to TrackBack this entry is: http://eisenwald.blogsome.com/2006/10/25/erlebnis-am-bahnhof/trackback/
RSS feed for comments on this post.
Leave a comment
Line and paragraph breaks automatic, e-mail address never displayed, HTML allowed: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>

Aber was ist das überhaupt für eine Aussage, daß können die Händler sich aussuchen? Von wem aus aussuchen, so allgemein, oder von der JF aus? Gehen Händler oder JF davon aus, daß unsereins immer erst nachfragt oder wie? Sehr merkwürdige Welt …
Wäre sicher interessant gewesen damals die JF bzgl. Rwanda zu untersuchen
Comment by Staatsfeind No. I — October 25, 2006 @ 8:27 pm