Laut dieser Studie wird Heavy Metal bevorzugt von schlaueren bzw. “schulisch hochbegabteren” Schülern gehört. Was man angesichts der szeneeigenen, im Einzelfall mal debilen, mal dorfcoolen Prolligkeit und einiger peinlicher Gestalten bei aktiven wie passiven Musikliebhabern der härteren Sorte kaum glauben möchte: Ich kann es nur bestätigen. Obwohl das zumindest in Deutschland teilweise auch wieder arg regional differiert…
Die Erklärung dieses schichtspezifischen Phänomens:

“Vielleicht erfahren begabte Menschen besonders viel Druck und Frustration und benötigen die Musik daher eher als Ventil, um ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen.”

greift meiner Ansicht nach jedoch völlig ins Leere (obwohl die Betonung von harter Musik als Ventil generell zu beachten ist). Wahrscheinlich entwickeln intelligentere Zeitgenossen einfach ein kritischeres Medien- und Modebewusstsein, auch sind sie als denkende Menschen weniger vom Mainstream und Trends der Masse abhängig, um ein Selbstbewusstsein zu entwickeln. Letztendlich kann man “Undergroundmusik” allgemein meistens ein höheres intellektuelles und konzeptionelles Niveau bescheinigen, als am Fließband produzierte Casting-Kacke und co. je zu erträumen wagen.

Trotz strahlenden Sonnenscheins:
np. Winter - Into Darkness