Living in a farceFebruary 29, 2008 6:06 pm

In Island müsste man sein… auch um diese Ausstellung zu gucken.

“Viele der geistlichen und weltlichen Oberhäupter, von denen in erster Linie die Verfolgung ausging, hatten in Dänemark und Norddeutschland studiert und waren in ihrer Gesinnung völlig abgekehrt von dem alten Volksglauben, den sich das einfache Volk beim Überlebenskampf in dieser rauhen und in vielerlei Hinsicht primitiven Umwelt zu Hilfe nahm.”

Tja, so importiert man den Wahnsinn in die eigene Gemeinschaft.

Musick and sonic landscapesFebruary 23, 2008 6:44 pm

Musikblogtendenz, auf ein Neues… Drehe gerade komplett durch, weil ich beim Referatschreiben diese Scheibe höre. Vielleicht liegt es auch am leichten “Skruf Tranbär” Kick… jedenfalls schwebe ich gerade vor dem PC mit Visionen von nebelverhangenen, dreckigen Gassen im Londoner “Whitechapel” samt blutigen Körpern vor meinem inneren Auge… das konnte selbst “From Hell” nicht besser. Eigentlich Pflicht für verhinderte Englishmen wie den Elchzüchter oder auch den Wahliren - wenn sie sich mal wieder richtig gruseln wollen. Wer bemerkt da noch den strahlenden Sonnenschein draußen?

Living in a farceFebruary 21, 2008 5:38 pm

Mich als Anhänger der Alten Sitte ärgert diese Meldung schon ein wenig. Bliebe mir bei derzeitigem Stand der Dinge nur ein (im voraus, danach ists mir ja egal ;-) ) eher unbefriedigendes, weil relativ anonymes Urnenbegräbnis in einem Friedwald, ohne Symbole o. ä. anbringen zu dürfen, wird nun in Berlin schon mal überlegt, aufgrund der demographischen Zukunftsaussichten flugs die teilweise strengen deutschen Bestattungsbestimmungen zu ändern. So schnell kann es gehen…

Musick and sonic landscapesFebruary 17, 2008 1:55 pm

Im krassen Gegensatz zum Gemörtel unten steht ein empfehlenswertes Projekt, auf das ich an dieser Stelle schon länger aufmerksam machen wollte (auch wenn die entsprechende Jahreszeit schon fast vorbei ist): Wilde Jäger, eine Zusammenstellung von Künstlern aus dem erweiterten Neofolkbereich, konzeptionell vereint in der Beschäftigung mit alpinen Maskenbräuchen und dem entsprechenden Mythen- und Sagenfundus. Die Beiträge, musikalisch alles vom puristischen Folk bis zum quasi-authentischen Hörspiel abdeckend, schwanken dabei qualitativ von lächerlich bis außergewöhnlich (wie das bei Compilations halt so ist), wobei letzteres überwiegt. Thematisch könnte eventuell ein Experte mehr dazu sagen ;-) . Das Buch zur ohnehin atemberaubenden Box soll leider erst Ende des Jahres erscheinen. Man darf gespannt sein.

Musick and sonic landscapes 11:48 am

Gestern in der Konzerthalle meines Vertrauens: Beneath The Massacre und Despised Icon (die anderen kann man getrost übergehen).


Gefrickel in Perfektion.


DIE SLAMS, MANN!!! DIE SLAMS!!! *sterb*

HatefuelFebruary 14, 2008 6:51 pm

“Christel Wegner, Fraktionsmitglied von “Die Linke”
im niedersächsischen Landtag und Mitglied der DKP, hat die
Wiedereinführung der Staatsicherheit gefordert. Wegner sagte
gegenüber dem ARD- Politikmagazin “Panorama”: “Ich denke…, wenn man
eine andere Gesellschaftsform errichtet, dass man da so ein Organ
wieder braucht, weil man sich auch davor schützen muss, dass andere
Kräfte, reaktionäre Kräfte, die Gelegenheit nutzen und so einen Staat
von innen aufweichen.” (”Panorama”: Donnerstag, 14. Februar, 21.45
Uhr, Das Erste.)”

Quelle

Sollte man sich vielleicht doch mal angucken. Die Wölfe im Schafspelz scheinen sich schneller zu enttarnen als man gedacht hätte.

Living in a farce 12:45 am

Solche Typen gibts also immer noch… dachte diese Spezies wäre mit dem Niedergang von KISS endgültig ausgestorben. Übrigens scheint das Buch dieses Herrn auch in der Oldenburger Unibibliothek zu stehen…

Ein Schnäppchen - cfk, wie wärs?

Neuer Stoff ist auch schon da - *schieb* ^^

Folie VerteFebruary 6, 2008 10:40 pm

Man fühlte sich hier heute wie im April. Geweckt durch Gewitter, dann ein minütlich wechselnder Mix aus strahlendem Sonnenschein, Regen in Bindfäden, Sturmböen und milden “Jacke-auf” Temperaturen, verrückt. Naja, jedenfalls kann ich jetzt zeitlich am Wochenende wieder mehr durch die Wälder streifen und mir wochentags vielleicht mal ein paar Schulen im Umkreis angucken…
Zum Glück ist der Karneval endlich vorbei. Nun noch nächste und übernächste Woche je eine Seminarstunde, nebenbei ein kleines Referat vorbereiten, und dann erstmal mindestens einen Monat nix außerhalb der Schule zu erledigen außer dem Absitzen von Kappen…, nein, Seminarsitzungen. Leider führten die bisherigen Planungen für die Festivalsaison zu der vorläufigen ernüchternden Erkenntnis, dass das Pilgerziel jeden europäischen Brutal Death Metal Fans in der vorletzten Schulwoche vor den Sommerferien, das Matschmekka allerdings schon in der ersten nach den Sommerferien liegt. *kotz* Günstig mittendrin im Juli nur das debile Schnitzel-und-Bier-Paradies, da haut mich das Line Up aber (noch) nicht vom Hocker… verdammt. Naja, man wird sehen, wenigstens genug Zeit für Umzug, Urlaub(?) und Schulwechsel vorbereiten - vorausgesetzt es haut auch alles so hin wie man sich das vorstellt. Die nächsten Wochenenden ist sowieso erstmal zünftiges Betrinken bei Hinz und Kunz angesagt. Und Hoshi und Staatsfeind, leider kann ich euch zu diesem Termin zwecks Abtanzens zu mesopotamischen Falafelvernichtern nicht einladen - aller Voraussicht nach suche ich da Fergunna heim (und besuche meinen Stammdealer, den Nachbarn der Kultossis, nicht Staatsfeind? ;-) ). Sollte sich was ändern sag ich Bescheid.
Achja, an alle Modedrogenabhängigen, der Weihnachtsmann sollte laut Statusbericht bis zum Wochenende vielleicht schon wieder Nachschub gebracht haben ;-)

Folie VerteFebruary 1, 2008 2:47 pm

Passend zur hiesigen Karnevalszeit (bei der ich als Norddeutscher auch dieses Jahr wieder nur noch mit dem Kopf schütteln kann) hier mal mein persönlicher Geheimtipp in Sachen Katerfrühstück. Im Südwesten der USA ist das Original meiner Variation als “Huevos Rancheros” bekannt (”Bonanzaklöten/Eier nach Rancherart”). Es ist nicht raffiniert, dafür absolut männlich majestätisch scharf (und gibt wieder ordentlich Tinte auf den Füller :-) ). Wen das nicht wieder auf die Beine bringt der hat beim Komasaufen einmal zu oft verloren… Also die Zutaten am besten schon beim Vorglühen bereit stellen und am nächsten Tag so abschmecken, dass sich nichts was im Magen Ärger bereiten könnte noch traut aufzumucken.
Kapiert? Also hoch die Tassen!

Danach 1 mittlere Zwiebel und mindestens 1 Knoblauchzehe fein hacken und in einer hohen Pfanne mit etwas Öl oder Butter glasig dünsten. Mindestens 2 scharfe Chilischoten (Jalapeno o. ä.), 1 Paprika und 2-3 gehäutete Tomaten (oder eine Konserve geschälte und abgetropfte ganze Tomaten) würfeln und dazu geben. Mit einer Prise Zucker, Pfeffer, Salz und Cayennepfeffer würzen, kurz aufkochen und bei geringer Hitze eindicken lassen. Ein wenig getrockneten Oregano oder Cilantro einrühren, Deckel drauf und warm stellen.
Mit Butter mehrere Spiegeleier braten, währenddessen in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett die gleiche Anzahl Fertigtortillas ca. eine halbe Minute pro Seite heiß und knusprig werden lassen.
Tortillas auf einen Teller geben, Spiegeleier drauf und Tomatenkram darum/darüber gießen. Mit Chili-, Zwiebel- und Knoblauchpulver wahlweise noch männlicher machen und sofort verschlingen. Reicht für einen ausgehungerten oder zwei Pistengänger, die sich noch nicht ganz sicher sind ob das Essen auch drin bleibt. Mahlzeit!
Je nach Gusto kann das Gericht auch türkisiert werden. Dazu die Anzahl Chilies auf mindestens 3 erhöhen und mit dem beschriebenen Tomaten-Paprikaramsch 5 Minuten schmoren lassen. 4-5 Eier mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver (sicher nicht das “edelsüße”!) verquirlen und über den scharfen Kram gießen. Wer es noch würziger mag kann nach Belieben kleingeschnittenen Käse darüber streuen. Wenn die Eimasse gestockt ist noch 2-3 Minuten auf geringer Stufe weiterköcheln lassen und die Rühreipfanne mit frischem Fladenbrot verzehren.