Im krassen Gegensatz zum Gemörtel unten steht ein empfehlenswertes Projekt, auf das ich an dieser Stelle schon länger aufmerksam machen wollte (auch wenn die entsprechende Jahreszeit schon fast vorbei ist): Wilde Jäger, eine Zusammenstellung von Künstlern aus dem erweiterten Neofolkbereich, konzeptionell vereint in der Beschäftigung mit alpinen Maskenbräuchen und dem entsprechenden Mythen- und Sagenfundus. Die Beiträge, musikalisch alles vom puristischen Folk bis zum quasi-authentischen Hörspiel abdeckend, schwanken dabei qualitativ von lächerlich bis außergewöhnlich (wie das bei Compilations halt so ist), wobei letzteres überwiegt. Thematisch könnte eventuell ein Experte mehr dazu sagen ;-) . Das Buch zur ohnehin atemberaubenden Box soll leider erst Ende des Jahres erscheinen. Man darf gespannt sein.