Einige Isländer wehren sich auf recht traditionelle Weise gegen den Bau von Aluminiumhütten und die Zerstörung der isländischen Natur…
Keine Ahnung, warum ich schon wieder so euphorisch bezüglich norwegischen Musikschaffenden bin. Vielleicht liegt es daran, mich so von meinen Prüfungsvorbereitungen ablenken zu können… ![]()
Seit ich vor einigen Monaten auf Wardruna gestossen bin, verfolge ich dieses Projekt(?) bekannter Szenehengste der norwegischen Westküste mit wachsendem Interesse und mittlerweile gespannter Erwartung. Irgendwie passiert bei ihrer Musik nicht viel, oft hat man Deja vu Erlebnisse, Minimalismus pur. Überwiegend traditionelle Instrumente und Gesänge erzeugen dabei jedoch eine beeindruckende atmosphärische Dichte und ein archaisches Flair (weiß nicht wie ich das sonst beschreiben soll). Garmarnas “Njaalkeme” vom “Guds Spelemän” Album könnte ein musikalischer Hinweis sein, aber irgendwie spuken mir auch Hagalaz` Runedance und “New Age Mucke” im Kopf rum… Die Stücke, eher könnte man von musikalischer Ritualbegleitung sprechen, haben jedenfalls etwas, dem man sich schwer entziehen kann. Freunde von (Dark)Ambient und simplem skandinavischen Folk sowie der zeitgenössische Runenmagier von nebenan
sollten mal ein Ohr riskieren.
Wer hätte gedacht, dass ich hier mal eine halbwegs aktuelle Scheibe aus dem erweiterten Black/Folk/Viking Metal Bereich lobend erwähnen würde. Aber die mir vorliegende erste CD von Sorgsvart ist einfach zu gut, um sie hier unerwähnt zu lassen. Vergesst Vreid und Konsorten, Sorgsvart sind die einzig legitimen Nachfolger der seligen Windir. Weitere Infos zur Musik erübrigen sich daher eigentlich, der anarchistische Einschlag im Bandimage offenbart jedoch Parallelen auch musikalischer Art zur punkigen Attitüde des Landsmanns von Glittertind und ist in dieser Form wohl nur in den skandinavischen Ländern möglich. Das neue Album “Vikingtid Og Anarki” (übrigens DER Titel der letzten Monate! LOL) kenne ich noch nicht, die Reviews versprechen allerdings schon mal großes…
Manchmal muss man unbequeme Entscheidungen treffen. Manchmal muss man über seinen Schatten springen und Risiken eingehen. Manchmal muss man Dinge aufgeben, um weiter zu wachsen. Manchmal ist Bauchgefühl besser als ewiges Grübeln. Manchmal braucht es Ehrlichkeit und Zielstrebigkeit. Manchmal versucht man, fair zu handeln, und weiß nicht ob es gelingt.
Und manchmal verletzt man Menschen, obwohl man es eigentlich gar nicht will. Weil man sie trotzdem immer gern haben wird.
Ich als Norddeutscher wusste doch schon immer, dass Karnval und Kölsch doof machen. Das ist so absurd, das geht überhaupt nicht. AGG vs. GG, und Rolle rückwärts. Gut das ich nicht in Köln wohne, könnte sein dass man mich in der Stadtverwaltung bald nicht mehr versteht. Vielleicht sollte ich in der Schule auch anfangen, in die Zukunft zu bewerten…
