Keine Ahnung, warum ich schon wieder so euphorisch bezüglich norwegischen Musikschaffenden bin. Vielleicht liegt es daran, mich so von meinen Prüfungsvorbereitungen ablenken zu können… :-)
Seit ich vor einigen Monaten auf Wardruna gestossen bin, verfolge ich dieses Projekt(?) bekannter Szenehengste der norwegischen Westküste mit wachsendem Interesse und mittlerweile gespannter Erwartung. Irgendwie passiert bei ihrer Musik nicht viel, oft hat man Deja vu Erlebnisse, Minimalismus pur. Überwiegend traditionelle Instrumente und Gesänge erzeugen dabei jedoch eine beeindruckende atmosphärische Dichte und ein archaisches Flair (weiß nicht wie ich das sonst beschreiben soll). GarmarnasNjaalkeme” vom “Guds Spelemän” Album könnte ein musikalischer Hinweis sein, aber irgendwie spuken mir auch Hagalaz` Runedance und “New Age Mucke” im Kopf rum… Die Stücke, eher könnte man von musikalischer Ritualbegleitung sprechen, haben jedenfalls etwas, dem man sich schwer entziehen kann. Freunde von (Dark)Ambient und simplem skandinavischen Folk sowie der zeitgenössische Runenmagier von nebenan ;-) sollten mal ein Ohr riskieren.