Einige Isländer wehren sich auf recht traditionelle Weise gegen den Bau von Aluminiumhütten und die Zerstörung der isländischen Natur…
Vormittags auf einer Kuppe bei Lauterbach. Ein stürmischer, böiger Wind fegt über die karge Höhe, fast waagerecht kommen Graupelschauer von vorne und nehmen die Sicht bis auf ein paar Meter voraus. Feine Kristalle stechen mir ins Gesicht, manchmal wirft mich die Wucht der Böen fast um. Mir ist kalt, wirklich witterungsgerechte Bekleidung liegt 600 km Luftlinie westwärts am anderen Ende Deutschlands ungenutzt und vergessen im Schrank. Ich muss an Skadi denken… Die Musik im Ohr passt perfekt: Paysage d`Hiver begleiten kongenial tosend das Spektakel auf der verschneiten Anhöhe. Eine Einheit von Empfindung, Zeit und Raum, und doch eine fast zeitlose, existenzielle Erfahrung. Black Metal als Refugium.
Lange halte ich es nicht aus im stürmischen Treiben und mache mich auf den Weg hinunter. Ich fühle mich kraftvoll und lebendig.
Trotz des Winteraustreibens zu Ostara hat es hier an der Mosel heute morgen wieder geschneit. Aber das ist nichts gegen den Wintereinbruch im Erzgebirge letzte Woche: Glatteis, Straßensperrungen, Schneestreiben, Schneemannbauen
. Sowas ist man ja garnicht mehr gewohnt…
Nachdem einige Ostaravorbereitungen schon vorsorglich erledigt wurden, kann es morgen nun in den wohlverdienten Kurz- bzw. Heimaturlaub ins Erzgebirge, vor allem in das Naturschutzgebiet rund um die Greifensteine gehen. Gerade pünktlich zum Ostarafest zurück, will danach die leidige Steuererklärung zum ersten Mal allein gemacht werden, bevor ein letzter Höhepunkt die Ferien schon wieder abschließen wird. Aber dann kommen ja schon bald der oldenburgische Heimatvertriebene und der Fischkopp vorbei zum Wok- und Weinwochende samt Verkostung schwedischer Modedrogen.
In der Folge geht es an die Vorbereitungen zum letzten Akt, dem 2. Staatsexamen im Mai.
Zu Mittsommer heißt es dann endlich: Freiheit!

Ich denke dies wird wohl der letzte Beitrag für dieses Jahr. Die Schulzeit läuft langsam aus, meine Geduld ebenso. Noch zwei Weihnachtsfeiern, dann ist es geschafft und es darf sich für die Strapazen belohnt werden. Der Schweizurlaub
09-Oct-1857
“It has come to this,—that the lover of art is one, and the lover of nature another, though true art is but the expression of our love of nature. It is monstrous when one cares but little about trees but much about Corinthian columns, and yet this is exceedingly common.”
Genau 150 Jahre später spontan mit vier Leuten am späten Nachmittag hierhin gewandert. In der Dämmerung Feuerholz gesammelt, und Laub, um damit im Poncho eine wärmende, weiche Unterlage für den Schlafsack zu haben. Lecker gegessen, und dann in den Wald gesetzt, Ruhe und Lauschen. Leider hat mein MP3-Player gestreikt, stellenweise wäre eine musikalische Bereicherung passend gewesen. Den Abend mit Bommerlunder und Whiskey am Feuer ausklingen lassen… Nach dem Aufwachen die Aussicht auf Bäume und Morgennebel vor dem Höhleneingang und das Tröpfeln des nächtlichen Regens von den Blättern genossen. Eine magische, perfekte Zeit im Herbstwald!
Herbst- und Nebelmusik zum Schwelgen…
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| Höhlennach |
Wen jemand diesen Film zufällig auf Video hat, möge er sich bitte melden. Hab gestern Ausschnitte gesehen, scheint eine grandiose Verfilmung der Saga zu sein.
Dieselbe Frage gilt auch für diesen Film sowie eigentlich alle Filme von Hrafn Gunnlaugsson.
Endlich wird der Moselwein wieder auf einzig würdige Weise transportiert. Vielleicht seh ich den Kahn ja mal vorbeischippern.
Da muss ich doch gleich diese Scheibe mal wieder einlegen…
Your Score: Linear B
You scored

You are Linear B. Even those who can follow you think you’re all Greek to them. Which, after all, is true - Linear B being the first known text for written Greek. To most people, you’re incomprehensible. But what do you care? You’re tough, hard, long-enduring and have greater nobility than most. Naturally, you don’t admit to borrowing extensively from your brother Linear A.
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Die Runen hatte leider schon der…

Wer steht schon freiwillig sonntags wie an einem Wochentag um 6 Uhr auf? Tja, wenn man einen der letzten schönen Spätsommertage nutzen will um sich die nähere Umgebung ein wenig zu erwandern muss man manches in Kauf nehmen… Dafür erlebt man dann auch einen einsamen, sonnigen Frühmorgen im magischen Butzerbachtal mit seinen kleinen Wasserfällen, trinkt um halb zehn am Vormittag ein stärkendes Bier auf Burg Ramstein, genießt den Ausblick von der Geyersley über das Kylltal, ersteigt eine alte keltische Hochburg mit Blick bis zum Hunsrück , besucht die alte Eremitenwohnstätte der Klausenhöhle und die Genovevahöhle, und beschließt das Ganze an den Überresten eines römischen Kupferbergwerks, den Pützlöchern. Die Kyllburger Waldeifel - keine unerschlossene Wildnis, dafür wunderschön für gemächliches Wandern und reich an Sehenswürdigkeiten.
Odd Harstad von der norwegischen Universität für Biowissenschaften veröffentlichte am vergangenen Mittwoch die Erkenntnisse von Forschern aus Norwegen: Demzufolge tragen auch Elche zur Erwärmung unseres Planeten bei.
Auf einen Ausstoß von 100 Kilogramm Methan pro Jahr wurde die Menge beziffert, die durch die Rülpser eines ausgewachsenen Tiers in die Luft entweichen. Dies entspräche 2.100 Kilogramm Kohlendioxid (CO2).
Die gleiche Belastung entsteht bei einem Flug von Oslo nach Santiago de Chile und zurück. Schätzungsweise 140.000 Elche leben in Norwegen, womit eine Gesamtbelastung von etwa 294.000 Tonnen Kohlendioxid jährlich auf diese Tierart zurückzuführen sei.
Via hier.
Mmhh, Hatebreeder, was machen wir jetzt mit unseren Plänen bezüglich dieser nordischen Umweltsau?
Und dann auch noch das:
Mit der zunehmenden Klimaerwärmung laufen Elche nach Ansicht von Wissenschaftlern Gefahr, immer dicker zu werden: In milden Wintern finden die Tiere mehr energiereiche Nahrung.
Dies sagte Erling Solberg vom Norwegischen Institut für Naturforschung der Zeitung “Dagbladet” “Elche fressen im Winter normalerweise Äste, die nicht sehr nahrhaft sind. Mit dem fehlenden Schnee stopfen sich die Tiere aber insbesondere mit Blaubeeren voll”, berichtete der Wissenschaftler. Dadurch nähmen sie im Winter nicht mehr ab.Populationswachstum erwartet
Zudem könnte die Änderung des Elch-Speiseplans im Winter auch zu einer erhöhten Fruchtbarkeit führen, sagte Solberg der Nachrichtenagentur AFP: “Weniger Schnee im Winter könnte eine Herde bei besserer Gesundheit halten, und dies wiederum könnte einen positiven Effekt auf ihre Fortpflanzung haben.” In Norwegen leben rund 110.000 Elche. Sie wiegen im Durchschnitt 250 bis 300 Kilo.
Wir können uns doch nicht mitschuldig machen, über Gebühr diese fruchtbaren Klimakiller zu züchten! Hilfe, unser Planet!

