HatefuelMarch 14, 2008 10:44 am

Auf welchem Planeten leben solche Leute? Wenn man nicht wüsste, dass hinter derartigen Artikeln Methode steckt könnte man wenigstens noch auf eine Satire schließen.

HatefuelFebruary 14, 2008 6:51 pm

“Christel Wegner, Fraktionsmitglied von “Die Linke”
im niedersächsischen Landtag und Mitglied der DKP, hat die
Wiedereinführung der Staatsicherheit gefordert. Wegner sagte
gegenüber dem ARD- Politikmagazin “Panorama”: “Ich denke…, wenn man
eine andere Gesellschaftsform errichtet, dass man da so ein Organ
wieder braucht, weil man sich auch davor schützen muss, dass andere
Kräfte, reaktionäre Kräfte, die Gelegenheit nutzen und so einen Staat
von innen aufweichen.” (”Panorama”: Donnerstag, 14. Februar, 21.45
Uhr, Das Erste.)”

Quelle

Sollte man sich vielleicht doch mal angucken. Die Wölfe im Schafspelz scheinen sich schneller zu enttarnen als man gedacht hätte.

HatefuelJanuary 30, 2008 3:56 pm

Man kennt es inzwischen zur Genüge. Trotzdem ist es immer wieder zum Kotzen.
Es war geplant, am Montag in Darmstadt Wolves In The Throne Room zu gucken.
Ihr wisst schon, die amerikanischen Eremiten-Black Metaller aus den pazifisch-nordwestlichen Urwäldern. Heute Mitteilung von einem Freund: Konzert abgesagt, Vorwurf “Naziband”. Trotz eindeutiger Statements. Der deutscher Booker und Freund der Band wird über den mutigen Widerstand des autonomen JuZ gegen die “Faschos” natürlich nicht informiert, sondern erfährt dies ebenfalls nur durch Gerüchte und auf Eigeninitiative. Soviel Eier in der Hose hat man dann doch nicht. Antifaüberfälle auf dem WGT letztes Jahr, DKP-Mitglied im niedersächsischen Landtag, grundlose Konzertabsagen infolge der Nazikeule: Die Luft wird dünner im politisch korrekten Absurdistan des Jahres 2008.

HatefuelJanuary 19, 2008 7:55 pm


Gut das es mal jemand ausgesprochen hat.

Und falls jemand noch Fragen zur Deutschen Küche hat, die Deutsche Kochschau beantwortet sie - auch wenn nicht jeder Gag sitzt.

HatefuelJanuary 17, 2008 12:27 am

Interessanter Artikel. Entlarvend vor allem für die Verfechter einer quasi-Zensur von Internetblogs durch mehr Kontrolle. Oder wie soll man folgende Aussagen verstehen?

“Die Journalisten zweifelten an den Fähigkeiten der Blogger, warnten vor den Gefahren des “unkontrollierten Informationsflusses” und forderten mehr Regulierung. Insbesondere sollten für Onlinemedien Qualitätsstandards eingeführt werden.”

Die “Qualität” der bisherigen Massenmedien hat aber vielleicht auch mit zu dem Riesenhaufen an weblogs geführt?

“So malte der Intendant der Deutschen Welle, Erik Bettermann, das Szenario an die Wand, dass die Information durch Blogs “außer Kontrolle” geraten könnte.”

Wieso, weshalb, warum das? Hat da jemand Angst vor vielfältiger Konkurrenz?

“Auch der Medienwissenschaftler Marcel Machill von der Universität Leipzig stellte die inhaltliche Relevanz von Blogs in Frage. Blog-Suchmaschinen selektierten Blogs nicht nach inhaltlichen, sondern nach technischen Kriterien. Er forderte für das Internet genauso Regeln aufzustellen, wie dies für analoge Medien getan worden sei. “Das Internet kann kein illegaler Raum sein”, sagte Machill.”

Darum geht es gar nicht. Natürlich schreiben viele Blogs Müll (wie dieser auch ;-) ), aber warum sollte man da irgendetwas reglementieren? Die “etwas andere Information” macht doch gerade den Reiz von weblogs aus. Mir scheint dass hier ganz einfach missliebige Meinungen unterdrückt werden sollen. Wie war das noch mit dem Grundrecht auf Meinungsfreiheit?

“Der Vorsitzende der Medienkommission der SPD, Marc Jan Eumann, forderte, die Medienkompetenz der Menschen zu stärken. “Das ist in einer Mediengesellschaft eine Schlüsselqualifikation, damit Menschen Informationen korrekt einordnen und abschätzen können, welche Wirkungen sie mit der Veröffentlichung von Informationen auslösen”, sagte er.”

Nichts gegen einzuwenden. Mit der erworbenen Medienkompetenz kann man dann ja die gleichgeschalteten Massenmedien kritisch gegenlesen. Vom Regen in die Traufe, Herr SPD-Mann Eumann.

“Der Programmdirektor der Deutschen Welle, Christian Gramsch, betonte, dass Journalisten in Zukunft weiter eine wichtige Rolle spielen werden. Sie seien die Profis, die am besten richtige und falsche Informationen einordnen und kommentieren könnten.”

Professionelle Arbeit stelle ich mir aber anders vor, wenn ich manchmal so gängige Artikel der “Medienprofis” lese. Nicht seriöse Information, sondern reine Propaganda und Desinformation mit Tendenz zur bewussten Manipulation beherrschen das Bild (nicht nur bei BILD, sondern auch im Feuilleton der “ZEIT” beispielsweise ;-) ).
Hier wollen billige Meinungsmacher ihre Pfründe sichern, nicht anderes. Von den sinkenden Auflagenzahlen der Printmedien fange ich jetzt nicht an.

“Mehrere Blogger forderten die Politik auf, den Web-Autoren Zeit zu lassen. Schon jetzt würden sich langsam Qualitätsstandards etablieren.”

Umso besser. Eine Gegenöffentlichkeit mit Verstand ist die beste Aufklärungsform heuzutage.

HatefuelJanuary 14, 2008 9:01 am

Ach, ich fühl’ es

Ach, ich fühl’ es! Keine Tugend
Ist so recht nach meinem Sinn;
Stets befind’ ich mich am wohlsten,
Wenn ich damit fertig bin.
Dahingegen so ein Laster,
Ja, das macht mir viel Pläsier;
Und ich hab’ die hübschen Sachen
Lieber vor als hinter mir.

Wilhelm Busch (1832-1908)

HatefuelAugust 28, 2007 5:38 pm

Willkommen in (ungefähr) meiner Welt. Auch wenn ich keine Vertretungskraft bin und trotzdem momentan noch weniger Stunden habe als die Autorin dieses Artikels.

HatefuelAugust 19, 2007 10:54 am

Als ich heute morgen diese Meldung las, packte mich doch mal wieder die kalte Wut. Was Wunder dass den etablierten Parteien die Mitglieder weglaufen bei ihrer permanenten abgehobenen Anbiederung an die nächstbeste Fernsehkamera. Ich habe kein Interesse daran, irgendeiner Scheißpartei, die meine Anliegen eh nur als Populismus oder Schlimmeres abkanzeln würde, ihre Werbekulis zu bezahlen, weil sie aufgrund von miserabler Staatsführung, Selbstbedienungsmentalität und übereifriger Lobbyistenbefriedigung weniger Sympathisanten ergo Einnahmen hat. Wieso werden Parteien überhaupt aus Steuergeldern mitfinanziert? Der deutsche Parteienstaat konsolidiert sich auf Kosten des eigentlichen Souveräns, und ich stehe schon wieder einen Schritt weiter im europäischen Ausland, bevorzugt nicht-EU.

HatefuelJuly 21, 2007 11:25 am

Eine Meldung unter vielen.
Wo bleibt der Aufschrei der Bevölkerung, der Politik, der Nation? Tornados, wo fliegt ihr? Aber nein, nichts.

Die Bundesregierung bezweifelte nach eigenen Angaben bis zuletzt, dass tatsächlich die Taliban hinter der Entführung stecken. “Wir haben die jüngsten Äußerungen des sogenannten Sprechers der Taliban zur Kenntnis genommen”, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes noch vor Stunden. “Ich halte fest: Bislang haben wir keine belastbaren Hinweise, dass die beiden entführten Deutschen in der Gewalt der Taliban sind.”

Wer soll es denn sonst gewesen sein, das Rote Kreuz? Dann sind es eben nicht “die Taliban” gewesen, sondern ein regionaler Clanchef und/oder Warlord. Na und? Die Grenzen sind fließend, und wenn der Opiumbauer vom deutschen Feldwebel mit dem Zeigefinger bedroht wird, dass das ja ganz böse sei, dann geht er halt los und verlangt Lösegeld für entführte Entwicklungshelfer/Ingenieure, hat ja anderswo auch geklappt. Wovon soll er auch sonst leben? Etwa von der “praktischen Entwicklungshilfe”, die die Entführten ihm vorher angedeien ließen?

Der Afghanistan-Beauftragte der Uno, der Deutsche Tom Koenigs, hatte am Morgen in Kabul an die Bundesregierung appelliert, den Bundeswehreinsatz im Land ungeachtet der Entführung der beiden Deutschen fortzusetzen. “Wir sollten diesen Kurs fortsetzen, auch wenn es Gegenwind gibt, auch wenn wir mal schlechte Zeiten haben”, sagte er der ARD. Koenigs lobte sowohl das militärische Engagement im Rahmen der Isaf-Schutztruppe als auch die Hilfe der Bundeswehrsoldaten beim Wiederaufbau des Landes.

Genau, “mal” schlechte Zeiten. Die sind aber permanent mies. Und lebensbedrohlich. Wiederaufbau? Das ist noch nicht mal der berühmte Tropfen auf den heißen Stein und bringt überhaupt nichts. Und überhaupt: Wieso sollen wir das wieder aufbauen, was die Russen, Taliban und Amerikaner nicht parallel aber gemeinschaftlich zugrundegerichtet haben?

Die Mehrheit der afghanischen Bevölkerung befürworte den internationalen Militäreinsatz und die ausländische Hilfe.

Reine Propaganda. Genauso wie die Mär vom “moderaten Taliban.” Die Deutschen gelten inzwischen nur als Besatzer unter anderen und sind dabei, den Vorschuss durch das traditionell gute Verhältnis Deutschlands zu Afghanistan in hohem Maße zu verspielen.
Dazu Merkel:

“Wir dürfen jetzt nicht mit unseren Anstrengungen nachlassen. Das afghanische Volk darf nicht im Stich gelassen werden”, sagte sie und sprach sich für die Fortsetzung der deutschen Beteiligung an den militärischen Optionen am Hindukusch aus. “Ich werde für die Verlängerung der Mandate werben.”

Die Unverantwortlichkeit in Person, und derer sind Legion. Hier wird mit dem Leben deutscher Soldaten und Zivilisten gespielt und Prestigepolitik und Komplextherapie betrieben. Die einzige Lösung: So schnell wie möglich raus aus diesem Zustand names Afghanistan, in dem schon wieder die Taliban die Oberhand gewinnen. Sonst MÜSSEN wir die Front zur Verteidigung unserer Freiheit vom Hindukusch bald ratzfatz wieder in die Heimat verlegen.

Update 22.07.07:

Die Bundesregierung geht außerdem nicht davon aus, dass die beiden Männer tatsächlich von den Taliban entführt worden seien. Vielmehr werden als Kidnapper Kriminelle eines mit den Taliban sympathisierenden Stammes vermutet.

Passt schon.

HatefuelJuly 7, 2007 2:57 pm

Soso. Natürlich alles Einzelfälle, keine Schule ist ein “Hort der Gewalt”. “Sehnsucht, irgendwo dazuzugehören”, “nicht das Vertrauen in den Menschen verlieren”. Verständnisblabla.
Gestern, letzter Schultag vor den Ferien. Meine Schule. Lehrer wird vom Bruder einer Schülerin bedroht. Meine Mentorin: ebenfalls schon einmal von einer Mutter bedroht. Natürlich Einzelfälle. Alles klar?
Schulalltag: Scheißfreche Schüler wegen Scheißeltern, scheißviel Verständnis und scheißviel Blabla ohne scheißviel Ergebnis. Macht summa summarum eigentlich einen Scheißjob.